Einst verboten, jetzt legal - aber immer beliebt und begehrt: Absinth, die „grüne Fee". Seit in der Schweiz 2005 die Aufhebung des Absinthverbots erfolgte, werden hier rund 550'000 Liter des traditionellen Kultgetränks vermarktet. Der grösste Schweizer Produzent, die Neuenburger Blackmint Distillerie Kübler & Wyss, füllt den Absinth in eine speziell kreierte Vetropack-Flasche ab und beliefert nicht nur die Schweiz, sondern auch Österreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, Finnland, Japan, Australien, die USA - und vielleicht bald auch China.
Das Val-de-Travers ist die Hochburg der einst verbotenen Spirituose, die auch unter dem Namen „grüne Fee", „La Bleue" oder „Jura-Milch" weit über die Grenzen dieser Region hinaus bekannt ist. In diesem Tal, genauer im Hauptort Môtiers, befindet sich auch die Blackmint Distillerie, Kübler & Wyss. Bereits der Urgrossvater von Yves Kübler brannte Absinth nach einem streng geheim gehaltenen Rezept aus Wermutkraut, Anis und einer Kräutermischung.
Aus der Illegalität zum Erfolg
Nach der Aufhebung des Absinthverbots wurde dem Getränk keine rosige Zukunft prognostiziert. Die Schweizer sind ihren lokalen Absinthbrennereien aber treu geblieben, und die Exportkurven steigen steil an. Vor allem in den USA erfreut sich der Absinth steigender Beliebtheit.
Eine „grüne Fee" in Olive
Die Blackmint Distillerie Kübler & Wyss in Môtiers ist mit einer Jahresproduktion von rund 250'000 Litern der grösste Absinthproduzent in der Schweiz. Das Unternehmen plant einen Kapazitätsausbau und will deshalb auch seine Exportaktivitäten erweitern. Bislang werden Österreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, Finnland, Japan, Australien und die USA beliefert. Aber auch für einen Markteintritt in China existieren Pläne. Da liegt es auf der Hand, dass die „grüne Fee" ein neues Kleid bekommen hat, massgeschneidert von Vetropack Schweiz.