Vetropack redesignt historische Flasche
Redesign der Vetropack-Flaschenfamilie „Pot vaudois 1822": der Demi-Pot (0.7 l) und die Picholette (0.35 l) tragen neu das Logo „vin vaudois" als Relief auf der Flasche. Die Herkunftsbezeichnung schafft Identität. Die Waadtländer Winzer können nun noch profilierter am Markt auftreten.
Mit dem Schriftzug „vin vaudois" hat der bekannte Designer Oscar
Ribes eine neue Marke geschaffen. Ursprünglich kreiert für das „Office des Vins Vaudois" – die Werbe- und PR-Organisation der Waadtländer Weine – übernahm das Komitee „Pot vaudois 1822" das Logo und beauftragte Vetropack mit dem Redesign und der Produktion der Flaschenfamilie.
Gestärkter Markenauftritt mit neuem Logo
Als Ende 2006 das „Office des Vins Vaudois" das für PR-Zwecke neu entwickelte Logo „vin vaudois" vorstellte, kam unter den Mitgliedern des Komitees „Pot vaudois 1822" die Idee auf, das Branding ihrer Waadtländer Flasche auszubauen. Der Auftritt der traditionsreichen Flaschenfamilie sollte mit einem verstärkten Profil weiter an Identität gewinnen und mit dem Logo-Relief den Demi-Pot und die Picholette eindeutig zu der Waadtländer Weinflasche mit überregionalem Wiedererkennungswert machen. Für die Umsetzung seiner Idee wandte sich das Komitee an den Produzenten der Ursprungsflaschen, Vetropack. Der Vetropack-Designer, Jean-Franck Haspel, war mit der Herausforderung konfrontiert, die traditionsreiche Flasche weiterzuentwickeln ohne ihren ursprünglichen Charakter zu zerstören. Eine zusätzliche Vorgabe bestand darin, dass das Abfüllkonzept ohne Einsatz eines Zentriernockens funktionieren muss, da viele kleine Winzer für dieses System nicht eingerichtet sind. Haspel fand folgende Lösung: Er platzierte das Logo mehrmals auf dem Flaschenhals – viermal auf dem Demi-Pot und zweimal auf der Picholette. Damit wird erreicht, dass die Flaschenetikette beliebig platziert werden kann. Design und historischer Charakter der Flasche bleiben erhalten.
Seit kurzem nun ist der neu entwickelte Demi-Pot im Handel erhältlich; der Marktauftritt der Picholette folgt noch dieses Frühjahr.
Traditionsreicher „Pot vaudois 1822"
Der „Pot vaudois 1822" ist eine traditionsreiche Flasche mit langer Geschichte. 1822 bezieht sich auf das Jahr, in dem der Kanton Waadt ein Gesetz zur Regelung von Masseinheiten erliess. Fortan stand in der Waadt der Pot für einen Flascheninhalt von 1.4 Litern, ein Demi-Pot für 0.7 Liter und eine Picholette für 0.35 Liter. Tradition der Herstellung und anhaltender Gebrauch der Flasche führten zu einer Identifikation der Bevölkerung mit "ihrer" Waadtländer Flasche, welche bis Ende des 19. Jahrhunderts in den umliegenden Glashütten von Hand hergestellt wurde. Mit der Industrialisierung der Glasherstellung kamen andere Masseinheiten auf und die Herstellung der Linie „Pot vaudois 1822" wurde eingestellt.
Zurück zu den Wurzeln
Vor knapp 10 Jahren, auf der Suche nach einer eigenen, ursprünglichen Waadtländer Flasche, wurde die alte Flaschenfamilie wieder entdeckt. Ein Dutzend Waadtländer Winzer entschloss sich, die alte Flaschenform neu entwickeln zu lassen. Sie gründeten das Komitee „Pot vaudois 1822" und wandten sich mit ihrem Vorhaben an Vetropack, die mit der Glashütte in St. Prex mitten in der Waadtländer La Côte stark verwurzelt ist. In der Designabteilung wurde die Flaschenfamilie getreu nachgebildet, der Pot vaudois (1.4 l), wie zu alter Zeit, mit einem Relief des Waadtländer Siegels versehen.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Elisabeth Boner
Leiterin Kommunikation
Vetropack AG
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E-Mail: elisabeth.boner@vetropack.ch